Bücher
Weggefahren:
Elisabeth fühlt sich überrumpelt, als ihre Schwester aus Süddeutschland plötzlich vor der Tür sitzt. Wegschicken kann sie Rebecca aber nicht, denn die hat ein Problem.
So wird Elisabeth unerwartet von einer Vergangenheit eingeholt, vor der beiden nur die Flucht bleibt. Schlicht, eindringlich und rasant erzählt „Weggefahren“ von einer überstürzten Reise mit ungewissem Ausgang.
Pressestimmen
„Ihre Sprache ist direkt und temporeich, die Geschichte erfährt so unglaublichen Verve und Drive. Utz braucht für die Probleme ihrer Figuren keinen doppelten Boden. Vor allem aber steht sie nicht über ihnen. Sie ist mit ihnen vertraut, nimmt sich ihrer an.“
die tageszeitung
„Was Birgit Utz als Roman-Debüt verfasst hat, verfängt sich nicht in den Schlieren eines bürgerlichen Pathos. (…) Sie beschreibt leichtfüßig und mit erfrischend unprätentiöser Stimme den Zusammenprall zweier konträrer Lebensmodelle, die so unterschiedlich letztlich gar nicht sind.“
INTRO
„Utz’ Sprache ist einfach und direkt, ihr Stil zurückgenommen, fast karg. Es ist wie bei einem Gartenschlauch: Je dünner der Schlauch, desto höher der Druck. Die Geschichte erreicht eine Geschwindigkeit, die die langsamen Momente dann wiederum ungemein intensiv, ja geradezu bedächtig macht. Am deutlichsten spürt man das, wenn Utz Sex beschreibt. Der ist mal hart, fast im Vorübergehen, und heißt dann auch ficken und vögeln, manchmal aber besitzt er einen beinahe zarten Zauber, ist unsagbar leicht, fast still.“
Literaturkritik.de
„Birgit Utz’ Sprache ist einfach, präzise, und sie hat einen Sog. Ständig scheint der Grund für das stinknormal verkorkste Leben der beiden Frauen über den Zeilen zu schweben.“
Szene Hamburg
Alte Bande, Kriminalroman
Als Lisa bei einem Autounfall ums Leben kommt, finden die drei restlichen Mitglieder ihrer ehemaligen Band am Grab der Schlagzeugerin wieder zusammen. Keiner von ihnen will glauben, dass die investigative Journalistin zufällig ums Leben kam. Paul und Lotte haben auf einer Anti-Nazi-Demo in Hamburg eine unangenehme Begegnung mit einem Skinhead aus ihrem Heimatort, der jetzt bei den Neonazis mitmischt. Nun wird es auch für sie gefährlich.
Pressestimmen:
„Es sind vor allem die sorgfältig gestalteten Charaktere, die einen die Seiten umblättern lassen (…). Bestechend schön geschrieben.“
die tageszeitung
„Die große Stärke von Birgit Utz liegt in dem absolut unsentimentalen Blick auf eine Generation, die sich freischwimmen wollte, aber doch nur Wassertreten gelernt hat.“
Das Syndikat
Kurzprosa
„Und auch Sorgenbrecher“, in: Hamburger Kneipenbuch, Berliner Taschenbuchverlag, Berlin 2008
„Frau Treulich bleibt“, in: Kaffee. Satz. Lesen. 13–31, mairisch verlag, Hamburg 2006
„Der Kopierer“, in: Streulicht, Minimal Trash Art, Hamburg 2003
„Der König vom Camping“, in: Salbader 30, Berlin 2001
Weitere Texte in: Forumsjahrbücher 2001–2008
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