Bücher

 

Das Jahr 1992 geht dem Ende zu. Mel hat die Provinz hinter sich gelassen und ist in Hamburg angekommen. Harald ist noch immer ihr bester Freund, und mit der liebevollen, zuverlässigen Mona lebt sie ihre erste längere Frauenbeziehung. Mel jobbt als Bühnenbildnerin, wohnt in einer Frauen-WG mitten in Altona, geht in die Frauenkneipe und in die Rote Flora. Doch dann taucht jemand auf, die das alles infrage stellt: ihre neue Mitbewohnerin Sammy, Literatur-Studentin und Sängerin der Riot-Girl-Band Garlick. Es fängt damit an, dass Mel sie küsst. Aber dabei bleibt es nicht: Seitdem liest Mel alle Bücher aus Sammys Regal, die englischen mit dem Wörterbuch nebendran.
Am Abend, bevor Mel zu Weihnachten nach Gummadingen fährt, fragt Mona dann, ob sie mit ihr zusammenziehen will, und das wirft Mel endgültig aus der Bahn. Sie muss etwas tun, was sie hasst: sich entscheiden …
Alles ist anders, die Fortsetzung von „Smalltown Blues“, ist ein Buch über die Liebe: über ihre Definition und Lebbarkeit, ihre Wandelbarkeit und Beständigkeit, ihren Zauber und ihre Profanität.

Pressestimmen

„Umwerfend. Unbedingt lesen. Gibt dazu viel Musik in diesem Buch.“ Gabriele Haefs, Folkmagazin

„Beide Romane (Alles ist anders/Smalltown Blues) sind wie Bernstein – sie schließen einen bestimmten Zeitpunkt der Geschichte vollständig und detailgetreu ein.“ Ahima Beerlage, Virginia

 

Smalltown Blues_Verlagswebsite

Gummadingen, Ende der 80er-Jahre. Vera fällt aus allen Wolken, als ihr Mann sie verlässt. Sie muss sich neu orientieren. Ihre beiden Töchter ebenso. Während Bettina sich ihrer Friseurlehre widmet und den Mann fürs Leben sucht, zieht Melanie sich völlig zurück. Ihre Freundinnen haben nur noch Jungs im Kopf. Melanie hingegen gefällt die Tochter von Bettinas Chef, die aussieht wie Annie Lennox. Dass sie verliebt ist, begreift Melanie erst gar nicht. Doch dann wird ihr klar, dass sie raus muss aus der Kleinstadt.
Smalltown Blues ist mitreißend, rasant, erotisch, komisch. Zum Heulen. Zum Lachen. Ein Buch, das nachhaltig beeindruckt.

Pressestimmen

„Rotzig, witzig und tiefgründig ist dieser Roman. Gleichzeitig ein toller Rückblick auf die wilden achtziger Jahre.“ Sigrid Lehmann, L-Mag

„Und wer erinnert sich nicht an das Gefühl zu wissen, was man alles nicht will, aber noch weit davon entfernt zu wissen, was genau man will, wie das weitere Leben verlaufen soll?“ Frauenbuchkritik Virginia

„Die Hamburger Autorin versteht es meisterlich, jeder (der Frauen) eine individuelle Stimme zu verleihen. Sie erzählt dabei die Geschichte jeder einzelnen und verwebt sie doch so, dass es eine gemeinsame Geschichte ist … Es geht in Smalltown Blues um die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und darum, wie schwer es sein kann, sich dieses zu erkämpfen.“ Szene Hamburg

„Der Roman ist, bei allen Problemen, die die Figuren haben, sehr amüsant. Er nimmt seine Figuren ernst und hat trotzdem viel Witz. Die Lektüre ist äußerst vergnüglich und kurzweilig und unbedingt zu empfehlen.“ Aviva-Berlin.de

Was hier so bekannt klingt, ist nicht der Roman selbst. Es sind die eigenen Erfahrungen, die einem als Leser*in vertraut scheinen. Der Roman wird deshalb lange noch nicht zur bequemen Identifikationsfläche – er bleibt in alldem Mels eigene Geschichte. In dieser legt er darueber hinaus einen bemerkenswerten Zugang zu den anderen Figuren – je nachdem, wie nah oder entfernt sie von der Protagonistin selbst auftreten ... Nicht patzig, sondern klug verweist Birgit Utz hier auf Rolemodels und einen genderspezifischen Habitus, der im Alltag manchmal gar nicht so leicht in Frage zu stellen sind, wie es die Theorie gern hätte.Drift Books

„Birgit Utz schreibt so herrlich normal und packend, dass es eine wahre Freude ist … „Smalltown Blues” ist ein wundervoller Roman und ich will mehr davon. Wie schnell man sich verbunden fühlt mit Mel und ihren Gefühlen. Von den erdrückenden Kleinstadteindrücken einmal ganz abgesehen. Ein wundervolles Buch, das leider viel zu schnell ausgelesen ist …“ Andrea Bruns, Femalegold.de

„Ich habe erst gemerkt, wie sehr mich die Geschichte um diese drei Frauen gefesselt hat, als ich das Buch nachts um ein Uhr mit einem dicken Freudenschrei ausgelesen hatte.“ Pride 1

Leserinnenstimmen

„Zauberhaft realistisch“ Christiane bei Amazon

„Es gelingt der Autorin …, Sympathie für alle ihre Figuren zu wecken, zumindest zeitweise, und an ihrer schönen scharfen Beobachtungsgabe und ihrem stilistischen Händchen habe ich mich immer wieder erfreut. Der Schluss dann – hinreißend!!! Und hoffentlich nicht das letzte, was wir von Melanie lesen …“ Die Leserin bei Amazon


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Elisabeth fühlt sich überrumpelt, als ihre Schwester aus Süddeutschland plötzlich vor der Tür sitzt. Wegschicken kann sie Rebecca aber nicht, denn die hat ein Problem.
So wird Elisabeth unerwartet von einer Vergangenheit eingeholt, vor der beiden nur die Flucht bleibt. Schlicht, eindringlich und rasant erzählt „Weggefahren“ von einer überstürzten Reise mit ungewissem Ausgang.

Pressestimmen

„Ihre Sprache ist direkt und temporeich, die Geschichte erfährt so unglaublichen Verve und Drive. Utz braucht für die Probleme ihrer Figuren keinen doppelten Boden. Vor allem aber steht sie nicht über ihnen. Sie ist mit ihnen vertraut, nimmt sich ihrer an.“ die tageszeitung

„Was Birgit Utz als Roman-Debüt verfasst hat, verfängt sich nicht in den Schlieren eines bürgerlichen Pathos. (…) Sie beschreibt leichtfüßig und mit erfrischend unprätentiöser Stimme den Zusammenprall zweier konträrer Lebensmodelle, die so unterschiedlich letztlich gar nicht sind.“ INTRO

„Utz’ Sprache ist einfach und direkt, ihr Stil zurückgenommen, fast karg. Es ist wie bei einem Gartenschlauch: Je dünner der Schlauch, desto höher der Druck. Die Geschichte erreicht eine Geschwindigkeit, die die langsamen Momente dann wiederum ungemein intensiv, ja geradezu bedächtig macht. Am deutlichsten spürt man das, wenn Utz Sex beschreibt. Der ist mal hart, fast im Vorübergehen, und heißt dann auch ficken und vögeln, manchmal aber besitzt er einen beinahe zarten Zauber, ist unsagbar leicht, fast still.“ Literaturkritik.de

„Birgit Utz’ Sprache ist einfach, präzise, und sie hat einen Sog. Ständig scheint der Grund für das stinknormal verkorkste Leben der beiden Frauen über den Zeilen zu schweben.“ Szene Hamburg

birgit-utz-alte-bandeAlte Bande, Krimi
Als Lisa bei einem Autounfall ums Leben kommt, finden die drei restlichen Mitglieder ihrer ehemaligen Band am Grab der Schlagzeugerin wieder zusammen. Keiner von ihnen will glauben, dass die investigative Journalistin zufällig ums Leben kam. Monate später haben Paul und Lotte auf einer Anti-Nazi-Demo in Hamburg eine unangenehme Begegnung mit einem Skinhead aus ihrem Heimatort, der jetzt bei den Neonazis mitmischt. Nun wird es auch für sie gefährlich.
Ein Krimi, der damals, wie sich nun herausstellt, erschreckend aktuell war. Leider ist er vergriffen.

Pressestimmen

„Es sind vor allem die sorgfältig gestalteten Charaktere, die einen die Seiten umblättern lassen (…). Bestechend schön geschrieben.“ die tageszeitung

„Die große Stärke von Birgit Utz liegt in dem absolut unsentimentalen Blick auf eine Generation, die sich freischwimmen wollte, aber doch nur Wassertreten gelernt hat.“ Das Syndikat